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Hier können Sie den Antrag auf Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Psychologische Schmerztherapie und -forschung als Windows-Dokument (Microsoft Word) herunterladen.
Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt EUR 25.- und wird per Bankeinzugsermächtigung von der DGPSF eingezogen.

Multiaxiale Schmerzklassifikation - Psychosoziale Dimension (MASK-P)

Die MASK-P kann in ihrer Systematik (Rating-Bogen) jetzt als deutsche und englische Version online eingesehen werden. Download deutsche Version oder Download english version.

Neues Weiterbildungsjahr

Jetzt anmelden. Ab Oktober beginnt das neue Weiterbildungsjahr für die Weiterbildungen zum Schmerzpsychotherapeuten…
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Patienten-FAQs

Ist die Schmerzpsychotherapie von den Kassen zugelassen? Die Leistungen sind von den gesetzlichen und privaten…
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19. JAHRESTAGUNG DER DGPSF 2017 vom 12.-13. Mai IN HANNOVER

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Flyer Bild Jahrestagung der DGPSF 2017 in Hannoverdie diesjährige Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Psychologische Schmerztherapie und –forschung (DGPSF) findet vom 12.-13 Mai 2017 an der Medizinischen Hochschule Hannover statt. Unter dem Motto SCHMERZ VERSORGUNG[S] FORSCHUNG werden wir uns mit einer besonderen, aktuellen Perspektive auf den Schmerzen beschäftigen, den Kontext der Versorgung von Menschen mit Schmerzerkrankungen. Sie alle sind herzliche eingeladen teilzunehmen, mitzudenken, mitzudiskutieren, und auch mitzufeiern!

In verschiedenen Formaten - Vorträge, Podiumsdiskussion, Kurzpräsentationen von Nachwuchsarbeiten, Postersession, Workshops – werden wir uns der Psychologie des Schmerzes und ihrer Versorgung widmen, und dabei auch die schönen Dinge des Lebens nicht zu kurz kommen lassen.

Alle Nachwuchswissenschaftler, die ihre aktuellen Arbeiten in Form eines Kurzvortrags / Posters vorstellen wollen, sind herzlich eingeladen, einen Abstract Ihres Beitrags zur Tagung einzureichen! Nähere Infos unter www.mh-hannover.de/dgpsf2017.

Das Programm zur Tagung finden Sie hier. Nähere Informationen und Anmeldung unter www.mh-hannover.de/dgpsf2017.

Ich freue mich darauf, Sie in Hannover begrüßen zu dürfen!

Mit herzlichen Grüßen,
Thorsten Meyer

Günther Fritsche verstarb am 25.02.2017

Dr. Günther FritscheDr. Günther Fritsche gehörte zu den Gründungsmitgliedern der DGPSF. Er verstarb nach schwerer Erkrankung. Wir verlieren mit ihm eines unserer engagiertesten Mitglieder.

Günther Fritsche wurde 1950 in Dinslaken geboren und studierte zunächst in Berlin Politikwissenschaften, ging dann aber aus politischer Überzeugung an die Arbeiterbasis und absolvierte bei Krupp in Essen eine Schlosserlehre. Dort wurde er aufgrund seiner politischen Aktivitäten kurz nach Abschluss der Lehre entlassen. Nach verschiedenen beruflichen Tätigkeiten (z.B. als LKW-Fahrer) studierte er in Düsseldorf Psychologie. Nach dem Studium arbeitete er dort in der Arbeitsgruppe von Birgit Kröner-Herwig und wechselte 1997 an die Neurologische Klinik des Universitätsklinikums Essen. Unter anderem  baute er dort in einem interdisziplinären Team eine Kopfschmerz-Tagesklinik und in den letzten Jahren ein Behandlungszentrum für Rückenschmerz mit auf.

Günther Fritsche hatte sich sowohl in der Patientenversorgung als auch in der Forschung dem chronischen Schmerz verschrieben, sein Schwerpunkt blieb der Migräne- und medikamenteninduzierte Kopfschmerz. Er publizierte dazu in renommierten Zeitschriften, war Herausgeber mehrerer Bücher, unterrichtete „Schmerzpsychotherapie bei Kopfschmerz“ als Dozent der Akademie für Schmerzpsychotherapie der DGPSF und organisierte 2010 die Jahrestagung der DGPSF in Essen. Dabei erlebten wir ihn als verlässlichen und sympathischen Querdenker.

2003 übernahm er von Hardo Sorgatz den Vorsitz der Gemeinsamen Prüfungskommission „Spezielle Schmerzpsychotherapie“. In dieser Funktion beriet und unterstützte er die DGPSF in den letzten 15 Jahren. Es gelang ihm, die Interessen von vier Schmerzgesellschaften für die Fort-/Weiterbildung Psychologischer Schmerzpsychotherapeuten zusammen zu bringen und in eine gemeinsame Zertifizierung münden zu lassen. Wir erlebten ihn in Diskussionen nachdrücklich, sobald Qualitätskriterien für die Schmerzpsychotherapieausbildung oder Kriterien zur Zertifizierung aufzuweichen drohten. In seinem arbeitsintensiven Amt als Vorsitzender der gemeinsamen Prüfungskommission wurden zahlreiche Zertifizierungsanträge von ihm geprüft, er stand aber auch jederzeit zur Verfügung, um persönliche Fragen zur Zertifizierung oder auch Probleme der Erlangung mit den jeweiligen Kandidaten zu erörtern und konstruktiv zu lösen. Auch in Diskussionen, die die zukünftige Legitimation der Prüfungskommission im Kontext der Weiterbildungsordnungen der Psychotherapeutenkammern in Frage stellten, bezog er eine klare Position. Er war davon überzeugt, dass die Existenz der DGPSF und ihr Handlungsraum ganz bedeutsam von der Effektivität und Nachhaltigkeit der Akademie für Schmerzpsychotherapie der DGPSF abhängen.

Die Mitgliederversammlung der DGPSF hat 2016 einstimmig beschlossen, Günther Fritsche die Ehrenmitgliedschaft der DGPSF zu verleihen, was wir nun leider auf unserer diesjährigen Jahrestagung im Mai in Hannover nicht mehr persönlich umsetzen können.

Wir hätten noch so gerne viele Diskussionen mit ihm gehabt.

Prof. Dr. Michael Hüppe

Präsident der DGPSF

Neues Präsidium und Beirat der DGPSF 2017

Präsidium der DGPSF 2017

Liebe Mitglieder der DGPSF

Der neu gewählte Vorstand und Beirat der DGPSF wünschen Ihnen für 2017 alles erdenklich Gute. Mit Beginn des Jahres nehmen wir unsere Arbeit „offiziell“ auf.

Wir verabschieden damit PD Dr. Regine Klinger aus ihrer Präsidentenfunktion und danken ihr ganz herzlich. In den letzten vier Jahren hat sie mit großartigem Engagement erfolgreich die Anliegen unserer Gesellschaft vertreten. Bei Antritt ihrer Präsidentschaft hat Regine Klinger gesagt, sie wolle die Rolle der Schmerzpsychologie in der universitären Ausbildung stärken und dadurch auch den Nachwuchs in Forschung und Klinik fördern. Heute existiert eine Juniorakademie, die eng mit dem Namen Klinger assoziiert ist und auch der Wissenschaftstag ist durch ihre Aktivitäten geprägt. Damit hat Regine Klinger wesentlich dazu beigetragen, dass die DGPSF auch in anderen Fachgesellschaften ein hohes Ansehen genießt. 

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Jetzt erschienen: Neuauflage MASK-P

MASK-P Buchcover- ein diagnostisches Instrument zur Beurteilung von Schmerzerkrankungen auf psychosozialer Dimension

MASK-P ist für Psychologen und Ärzte ist ein gut strukturiertes Nachschlagewerk im schmerztherapeutischen Bereich sowie als ein Bestandteil im Lernzielkatalog in der Weiterbildung zum Schmerztherapeuten unerlässlich.

MASK-P gibt Psychologen und Ärzten ein diagnostisches Instrument an die Hand, Schmerzen im Sinne einer multimodalen Schmerzdiagnostik und – therapie systematisch zu dokumentieren.

MASK-P dient als wesentliche Ergänzung des ICDs und ermöglicht, ICD Schmerzdiagnosen wesentlich differenzierter und handlungsrelevant darzustellen. 

Struktur- und Qualitätskriterien für Schmerzbehandlung

Die Schmerz-Fachgesellschaften haben sich auf gemeinsame Struktur- und Qualitätskriterien für stationäre und ambulante Schmerzbehandlungseinrichtungen geeinigt. Die Zusammenarbeit mit Schmerzpsychotherapeuten ist für Kliniken und Praxen für spezielle Schmerzmedizin verpflichtend. Neu aufgenommen wurde die "Schmerzpsychotherapeutische Einrichtung" als Institution der ambulanten Versorgung (neben ärztliche Praxen), d.h. Psychologisch-Psychotherapeutische Praxen mit Behandlungsschwerpunkt Schmerz.

Zum Download hier....

Warum wir eine Weiterbildung Schmerzpsychotherapie brauchen

Ein Artikel zum Thema "Weiterbildung Schmerztherapie" von Dr. Paul Nilges erschien in Psychotherapie Aktuell, 1/2016. Danke an die DPtV für die Möglichkeit, den Artikel hier zum Download anzubieten.
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