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Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt EUR 25.- und wird per Bankeinzugsermächtigung von der DGPSF eingezogen.

Multiaxiale Schmerzklassifikation - Psychosoziale Dimension (MASK-P)

Die MASK-P kann in ihrer Systematik (Rating-Bogen) jetzt als deutsche und englische Version online eingesehen werden. Download deutsche Version oder Download english version.

Neues Weiterbildungsjahr

Jetzt anmelden. Ab Oktober beginnt das neue Weiterbildungsjahr für die Weiterbildungen zum Schmerzpsychotherapeuten…
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Ist die Schmerzpsychotherapie von den Kassen zugelassen? Die Leistungen sind von den gesetzlichen und privaten…
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LPK BADEN-WĂśRTTEMBERG NIMMT SSPT IN DIE WEITERBILDUNGSORDNUNG AUF

Die Vertreterversammlung der Psychotherapeutenkammer Baden WĂĽrttemberg hat am 18.10 2019 mit groĂźer Mehrheit beschlossen, die Spezielle Schmerzpsychotherapie als Weiterbildung zu akkreditieren. Nach den Kammern in Rheinland-Pfalz und Bayern ist BW die dritte Psychotherapeutenkammer. Die Entscheidung fiel nach einem Fachvortrag und einer sich daran anschlieĂźenden Diskussion.

Bedenken gegenüber einer Weiter- statt Fortbildung betrafen den erhöhten Aufwand und die Dominanz verhaltenstherapeutischer Verfahren. Befürchtet wurde auch eine mögliche Einschränkung der Behandlungskompetenz „Schmerz“ auf solche Kolleginnen und Kollegen, die eine Weiterbildung nachweisen.

Die in der WBO festgelegte praktische Tätigkeit, so das Ergebnis der Diskussion, ist sowohl von Kolleginnen und Kollegen, die in (teil)stationärer Versorgung als auch ambulant arbeiten machbar. Verhaltenstherapeutische Verfahren bilden in der Interdisziplinären Multimodalen Schmerztherapie als evidenzbasierte und im Rahmen eines meist 3-4-wöchigen Settings praktisch umsetzbare Interventionsmöglichkeiten tatsächlich den Schwerpunkt der Psychotherapie. In der WBO sind tiefenpsychologische Verfahren ebenfalls feste curriculare Inhalte.

In der kommenden ICD11 wird chronischer Schmerz erstmals als eigenständige Diagnose aufgenommen. Die neue Diagnose schlägt eine Brücke zwischen Schmerz als „rein“ somatischer und „rein“ psychischer Störung. Zu fordern ist eine Öffnung dieser Diagnose für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. Denn für die Behandlung, so die Empfehlungen, sind somatische, psychische und soziale Faktoren gleichermaßen relevant.

Diotima-Ehrenpreis der deutschen Psychotherapeutenschaft 2019 an Prof. Dr. Birgit Kröner-Herwig und an Dr. Paul Nilges vergeben

Die Bundespsychotherapeutenkammer vergibt seit 2009 den Diotima-Ehrenpreis der deutschen Psychotherapeutenschaft, der jährlich öffentlich verliehen wird. Mit ihm werden Personen geehrt, die sich besonders um die Versorgung psychisch kranker Menschen verdient gemacht haben oder sich durch ein besonderes berufspolitisches oder wissenschaftliches Engagement auszeichnen. 2019 erhalten Prof. Dr. Birgit Kröner-Herwig und Dr. Paul Nilges, zwei Ehrenmitglieder der DGPSF, diesen Preis für ihr Engagement in der Schmerzpsychologie und Schmerzpsychotherapie. Die DGPSF beglückwünscht Paul Nilges und Birgit Kröner-Herwig ganz herzlich zu dieser Auszeichnung. Die Festveranstaltung mit Preisverleihung findet am 15. November 2019 in Berlin im NH Collection Berlin Friedrichstraße statt. Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist nach Anmeldung möglich (E-Mail: kirsch@bptk.de).

Prof. Dr. Michael HĂĽppe
Präsident der DGPSF

21. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Psychologische Schmerztherapie und –forschung (DGPSF), 17./18.5.2019, JLU Gießen

Am 17. Und 18. Mai 2019 fand die 21. Jahrestagung der DGPSF an die Justus-Liebig Universität statt, die mit knapp 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine der größten Jahrestagungen bisher war. Auf der Tagung wurden verschiedene, bisweilen kontrovers diskutierte Fragen und Entwicklungen rund um die Schmerz¬(psycho)therapie aus wissenschaftlicher, klinisch-praktischer und gesundheits¬ökonomischer Sicht beleuchtet. Probleme und Herausforderungen der Umsetzung multimodaler Schmerztherapie wurden aus der Perspektive der Versorgung, der Wissenschaft und der Krankenkassen herausgearbeitet. Aktuelle (Weiter)Entwicklungen schmerzpsychotherapeutischer Behandlungsansätze, insbesondere auch im Bereich E-Health wurden vorgestellt. In ihrem Festvortrag gab Prof. Amanda Williams, London, einen Überblick über die empirische Evidenz und die konzeptuellen Herausforderungen kognitiv-verhaltenstherapeutischer Schmerztherapie. Ein weiterer Höhepunkt war die Verleihung der Nachwuchspreise für wissenschaftliche Leistungen in der Kategorie Abschlussarbeit an Kim Opdensteinen, Universität Trier, und in der Kategorie Dissertation an Dr. Lea Schemer, Universität Marburg (s. Foto). Ein besonderes Highlight war die Podiumsdiskussion im Anschluss an den Festvortrag von Prof. Dr. Harald Baumann, Ulm, zum Thema „Online-gestützte Schmerztherapie“. Dank der sehr gelungenen Moderation wurden die unterschiedlichen Einschätzungen aus der Perspektive ambulanter Versorgung, der Krankenkassen, der niedergelassenen Therapeut*innen und insbesondere auch der Patient*innen deutlich und regten auch das Publikum zu weitergehenden Diskussionen an. Auch die Heterogenität der Patientinnen und Patienten als ein ganz wesentlicher Faktor in der Schmerz(psycho)therapie thematisiert und die Relevanz kultursensitiver (Schmerz)Psychotherapie sehr anschaulich vermittelt. Und zuletzt wurde die Tagung durch einen eindrucksvollen Gesellschaftsabend auf Burg Gleiberg abgerundet.

Ein herzliches Dankeschön an alle Referentinnen und Referenten für ihre spannenden Beitrage und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Interesse und die rege Diskussion.

Prof. Dr. Christiane Hermann, Tagungspräsidentin 21. DGPSF-Jahrestagung

Großer Erfolg: „Schmerzpsychotherapie“ als Weiterbildung anerkannt

Auf dem 33. Deutschen Psychotherapeutentag in Berlin wurde am 17. November entschieden, die „Spezielle Schmerzpsychotherapie“ (SSPT) als neuen Bereich in die Muster-Weiterbildungsordnung aufzunehmen. Damit ist ein langjähriges berufspolitisches Ziel erreicht worden. Der nächste Schritt ist nun die Aufnahme der SSPT in die Weiterbildungsordnungen der Psychotherapeutenkammern der einzelnen Bundesländer.  Bislang war die SSPT nur in Rheinland-Pfalz als Weiterbildung anerkannt.

Es kann damit demnächst fĂĽr alle Absolventen die Zusatzbezeichnung „spezielle Schmerzpsychotherapie“ gefĂĽhrt werden. Mit der Anerkennung der SSPT als Zusatzbezeichnung ist auch eine verbesserte Anerkennung diese Qualifikation im Medizinsystem verbunden. 

Die zukĂĽnftige Weiterbildung SSPT wird in beiden Altersbereichen „Erwachsene“ und „Kinder und Jugendliche“ angeboten werden. Die Bestandteile der Weiterbildung wurden so konzipiert, dass Sie sowohl von angestellten als auch von niedergelassenen PP/KJP gut absolviert werden können. Insbesondere die Anforderungen an die praktische Weiterbildung und die Falldokumentationen werden demnächst geringer sein als im bisherigen Curriculum. 

Hier finden Sie die aktuelle Muster-Weiterbildungsordnung der Bundespsychotherapeutenkammer, in der jetzt auch die "Spezielle Schmerzpsychotherapie" mit den geforderten Inhalten der Weiterbildung angefĂĽhrt ist. Muster-Weiterbildungsordnung der BPtK.

Ăśber die weitere Entwicklung werden wir Sie informiert halten.

Save the date

Die 22. Jahrestagung der DGPSF findet vom 08.-09. Mai 2020 in MĂĽnchen statt. Tagungsthema: Schmerz, Interdisziplinarität und Innovation
Die Tagungspräsidentschaft haben Dr. Anke Pielsticker und Dr. Bernhard Klasen.

Jetzt erschienen: Neuauflage MASK-P

MASK-P Buchcover- ein diagnostisches Instrument zur Beurteilung von Schmerzerkrankungen auf psychosozialer Dimension

MASK-P ist für Psychologen und Ärzte ist ein gut strukturiertes Nachschlagewerk im schmerztherapeutischen Bereich sowie als ein Bestandteil im Lernzielkatalog in der Weiterbildung zum Schmerztherapeuten unerlässlich.

MASK-P gibt Psychologen und Ärzten ein diagnostisches Instrument an die Hand, Schmerzen im Sinne einer multimodalen Schmerzdiagnostik und – therapie systematisch zu dokumentieren.

MASK-P dient als wesentliche Ergänzung des ICDs und ermöglicht, ICD Schmerzdiagnosen wesentlich differenzierter und handlungsrelevant darzustellen. 

Struktur- und Qualitätskriterien für Schmerzbehandlung

Die Schmerz-Fachgesellschaften haben sich auf gemeinsame Struktur- und Qualitätskriterien für stationäre und ambulante Schmerzbehandlungseinrichtungen geeinigt. Die Zusammenarbeit mit Schmerzpsychotherapeuten ist für Kliniken und Praxen für spezielle Schmerzmedizin verpflichtend. Neu aufgenommen wurde die "Schmerzpsychotherapeutische Einrichtung" als Institution der ambulanten Versorgung (neben ärztliche Praxen), d.h. Psychologisch-Psychotherapeutische Praxen mit Behandlungsschwerpunkt Schmerz.

Zum Download hier....

Warum wir eine Weiterbildung Schmerzpsychotherapie brauchen

Ein Artikel zum Thema "Weiterbildung Schmerztherapie" von Dr. Paul Nilges erschien in Psychotherapie Aktuell, 1/2016. Danke an die DPtV für die Möglichkeit, den Artikel hier zum Download anzubieten.
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Download Literaturverzeichnis

Programm Jahrestagung 2013 der DGPSF

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Deadline verlängert bis zum 11.5.2013:

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