Häufige Fragen und ihre Antworten

Welche Fort- und Weiterbildung haben Schmerzpsychotherapeuten?
Es sind Psychologinnen und Psychologen mit einer Ausbildung zum Psychotherapeuten. Die Psychotherapeuten haben außerdem eine Fort- und Weiterbildung in spezieller Schmerzpsychotherapie nach den gemeinsamen Richtlinien aller wissenschaftlichen Schmerzfachgesellschaften.

Ist die Schmerzpsychotherapie von den Kassen zugelassen?
Die Leistungen sind von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen zugelassen und werden mit den Krankenkassen abgerechnet bzw. von den Versicherungen erstattet.

Wie lange dauert eine Therapie?
Therapien können individuell sehr unterschiedlich sein. Eine Kurzzeittherapie dauert 25 Stunden und geht über ca. ein halbes Jahr.

Wie lange dauert eine Sitzung?
Eine Sitzung dauert in der Regel 50 - 60 Minuten. Manchmal sind auch Doppelstunden mit etwa 100 Minuten sinnvoll.

Können Psychotherapeuten Schmerzen lindern?
Psychotherapeuten können bei chronischen Schmerzen wertvolle Hilfe leisten. Sie tragen dazu bei, gemeinsam mit dem Patienten Umfeldbedingungen zu schaffen, die das Schmerzgeschehen positiv beeinflussen.

Kann ich bei einer Schmerzpsychotherapie auf Medikamente verzichten?
Eine Schmerzpsychotherapie ist kein Ersatz für die medizinische bzw. medikamentöse Therapie, sondern eine sinnvolle Ergänzung. Wir arbeiten eng mit den Ärztinnen und Ärzten im Sinne einer optimalen interdisziplinären Therapie für unsere Patienten zusammen.

Sind meine Schmerzen eingebildet, weil ich eine Psychotherapie mache?
Die Schmerzen existieren real und sind sogar chronisch geworden. Wir Psychologen arbeiten an den ungünstigen Einstellungen und den Umfeldbedingungen, die die Schmerzen aufrechterhalten.

Bin ich psychisch krank, weil ich eine Psychotherapie mache?
Als Schmerzpsychotherapeuten gehen wir davon aus, dass bestimmte Verhaltensmuster oder psychische Auffälligkeiten das Schmerzproblem aufrechterhalten und setzen genau daran an.